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http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8843414.html Ich war 9 Jahre alt, als dieser Artikel im Spiegel erschien. Damals wusste ich wohl noch nicht, dass mich dieses Schicksal ereilen würde. "Lieber tot als rot." ist wohl ein Satz, den nur Erythrophobiker verstehen können. Dass selbst eine Frau mit drei Kindern so denkt und ihre Kinder damit hinten anstellt, verdeutlicht nur allzu gut, wie viel Leid Betroffene ertragen müssen. Ich für meinen Teil habe den Satz so noch nie gesagt. Viel mehr hab ich mir nach leidvollen Situationen immer wieder "Lieber rot als tot." eingeredet und die Nachteile des Errötens gegen die Vorteile des Lebens abgewägt. Ich bin froh, dass es so viele gute Gründe gibt, das Leben fortzusetzen. Ich wünsche, dass auch andere Erythrophobiker diese Satzkonstruktion, als die richtige erkennen, auch, wenn es nicht immer leicht ist.

10.4.12 00:27

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